Newsletter Juni 2011
EDITORIAL: Virenschutz tut Not - mehr denn je!
Durch die Kreuzung zweier Bakterienstämme hat sich eine neue, unbekannte Form von EHEC-Bakterien entwickelt, mit der die Mediziner derzeit zu kämpfen haben. Was das mit IT zu tun hat, fragen Sie? Die Bezeichnung „Virus“ für Computerschädlinge kommt nicht von ungefähr. Auch Computerviren verändern sich laufend, zum Teil sogar vollautomatisch. So können sie Schutzmechanismen wie Virusfilter umgehen und ihre Wirtsysteme befallen, von denen aus sie dann ihr eigentliches Ziel verfolgen. Die hektische Suche nach dem Verursacher des EHEC-Ausbruchs ähnelt deshalb in vielerlei Hinsicht den Anstrengungen der IT-Sicherheitsindustrie. IT-Sicherheitsunternehmen stehen ständig im Kampf gegen Schadsoftware, um die IT-Systeme ihrer Kunden vor der Infizierung zu bewahren.
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AKTUELL: "So Wenig Spam wie noch nie"
Seit wir Spamstatistiken veröffentlichen, haben wir noch nie so niedrige Spam-Werte festgestellt. Lag das Verhältnis zwischen Spam-Nachrichten und erwünschten Mails im Mai 2007 noch bei knapp 29:1, so ist dieser Wert mittlerweile auf 6,4:1 im April 2011 gesunken. Damit einhergehend ist auch die absolute Zahl an Spam-Mails, die an jedes Postfach geschickt wurden, so niedrig wie noch nie. Allerdings ist das Gesamtaufkommen von Spam gegenüber erwünschten E-Mails mit 89,5 Prozent (Durchschnittswert des Jahres 2011) immer noch auf einem sehr hohen Niveau.
Lesen Sie weitere Informationen in unserer Pressemeldung >> antispameurope: "Minus-Rekord bei Spam"
AKTUELL: antispameurope baut Kundenstamm aus
In den letzten Monaten verzeichnen wir ein sehr stabiles Wachstum. Zahlreiche Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen konnten wir als Kunden gewinnen. Die Neukunden nutzen neben dem Spamfilter auch die E-Mail-Archivierungslösung und den Continuity Service von antispameurope. Unter den Neukunden befinden sich die 24/7 IT Service GmbH, die HALFEN GmbH, die DER Deutsches Reisebüro GmbH sowie die Pharmaserv GmbH & Co. KG. Wir sind stolz darauf diese Unternehmen zu unseren Kunden zählen zu dürfen.
Eine Pressemeldung zu unserem Wachstum lesen Sie hier >> antispameurope baut Kundenstamm aus
PRODUKTE: Schadsoftware erkennen und filtern - unser aktiver Virenschutz
Beinahe täglich erscheinen neue Meldungen über Viren, Trojaner und anderes digitales Ungeziefer in den Medien. In der Tat ist die Kreativität der Erfinder dieser kleinen Programme weiterhin ungebrochen, denn wir entdecken immer neue oder abgewandelte Schadcodes, die für Gefahr sorgen. Wie wir bewerkstelligen, dass keine ungewollte Software durch unsere Filter gelangt und die IT-Systeme unserer Kunden infizieren, stellen wir hier vor.
Um unsere Kunden vor Schadsoftware per E-Mail zu schützen, nutzen wir gleich fünf verschiedene Schutzmechanismen. Auf diese Weise erreichen wir unsere garantierte Virenerkennungsrate von 99,99 Prozent. Unsere Kunden können im Mailverkehr auf einen eigenen Virenschutz verzichten, sparen dadurch Lizenzgebühren und entlasten zusätzlich die CPU des eigenen Mailservers.
Die erste Prüfung nach verseuchten Dateianhängen erfolgt über einen modifizierten ClamAV-Scanner. Dieser erkennt bereits bekannte Computerviren anhand ihrer typischen Signaturen und sortiert die betroffene E-Mail aus. Um die Erkennungsleistung, Geschwindigkeit und die Vermeidung von Falsch-Positiven zu verbessern, werden die Signaturen modifiziert und ergänzt.
Bei der zweiten Erkennungsstufe arbeitet antispameurope mit dem Technologiepartner G-Data zusammen. Ein konstanter Datenaustausch mit potenziellem Schadcode zwischen den beiden Unternehmen ermöglicht eine ständige Analyse und Aktualisierung der Filter. So können neue Viren und Phishingvarianten frühzeitig erkannt und herausgefiltert werden.
In einem dritten Schritt kommt der hauseigene Virusscanner zum Zug: Dieser nutzt spezielle Signaturen, die insbesondere für Viren, die sich per E-Mail verbreiten, entwickelt und optimiert wurden. Durch ein minütlich durchgeführtes Update der Signaturen lässt sich Schadsoftware sehr viel schneller, flexibler und umfassender erkennen als mit einem generischen System wie ClamAV.
Einen besonderen Schutz vor „kombinierten“ Angriffen, zum Beispiel über E-Mail und das Web, bietet der Phishingfilter von antispameurope. Hier schauen sich die Filter vor allem nach Verweisen in E-Mail-Texten um, um etwaige nachladende Schadcodes, schädliche Scriptbefehle oder gefährliche Drive-By-Downloads zu analysieren und zu verhindern. Denn oftmals werden Viren nicht selbst per E-Mail verschickt sondern verbergen sich hinter Websites, auf die Links in den verschickten E-Mails verweisen.
Zu guter Letzt kann antispameurope über die eigens entwickelte Outbreak-Engine neu auftretende Viren entdecken – oftmals lange, bevor gängige Antiviren-Software über die entsprechenden Signaturen verfügen. Hierzu analysiert die Engine eingehende E-Mails in sogenannten Honeypot-Accounts, die eigens für das „Einfangen“ von Spamnachrichten genutzt wird. Anschließend untersucht die Engine die Nachrichten auf ungewöhnliche Anhänge, Links, Absender oder Inhalte. Erkennt das System eine neue Gefährdung, erstellt es innerhalb kürzester Zeit eine neue Signatur, so dass nachfolgende E-Mails mit Schadcodes herausgefiltert werden können.
Mit dem Antivirus-Schutz von antispameurope können Sie sich daher sicher sein, dass unerwünschte, gefährliche Schadsoftware in E-Mails ausgefiltert werden, bevor sie ihre Systeme erreichen.






